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Aktuell

Auch in diesem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie weiterhin unser Leben und fordert uns auf vielen Ebenen heraus.
Die Fachkräfte und auch die Kinder der Krippen und Kitas werden regelmäßig getestet, die meisten Mitarbeiter*innen sind vollständig geimpft. Dennoch gibt es immer wieder Fälle von Infektionen in Einrichtungen, die betroffenen Kinder und Mitarbeiter*innen müssen zu Hause in Quarantäne bleiben. Wenn viele betroffen sind, müssen die Einrichtungen zeitweise sogar ganz geschlossen werden.
Das alles bedeutet für Familien, Eltern und Kinder, für Beschäftigte und Träger eine große Belastung.

Viele Aktivitäten sind seit Monaten nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, darunter das, was für die Initiativen von zentraler Bedeutung ist: die zwischenmenschliche Begegnung und der Austausch, das solidarische Miteinander und das gemeinsame Handeln von Eltern, Kindern und Mitarbeiter*innen. Deshalb hoffen wir alle auf eine Verbesserung der Situation in diesem dritten Jahr der Pandemie!

Trotz Covid geht das Leben weiter, die Kinder werden größer und wechseln in den Kindergarten, für jüngere Kinder suchen die Eltern einen Platz in einer Krippe. Junge Kinder werden aufgenommen und eingewöhnt. Unsere Faltblatt gibt einen Überblick über die Einrichtungen im Arbeitskreis, die digitale Version gibt es hier [2.866 KB]

Gedruckte Exemplare zum Auslegen und Verteilen können bei uns angefordert werden.

Die Treffen und Fortbildungen des AK finden vorzugsweise online statt, die Beratungen vor allem per Email und telefonisch. Wir hoffen jedoch sehr, dass es in diesem Jahr wieder mehr Präsenzveranstaltungen geben kann.
Weitere Informationen zu unseren Fortbildungen gibt es hier

Herzliche Grüße,

Das Team von Beratungsstelle und Vorstand des AK
- Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen e.V.



Kindertagesbetreuung in Elternträgerschaft

In den Kinderkrippen und Betreuten Spielgruppen werden Kinder mit einem Aufnahmealter von 1 bis 1,5 Jahren bis zum Übergang in den Kindergarten von pädagogischen Fachkräften betreut.
Bei den Wald-Wiesen-Rockern, im Waldkindergarten, im Freien Kinderhaus und bei den Glückskäfern werden (auch) Kinder ab zwei bzw. drei Jahren bis zum Schulalter (6 Jahre) betreut.

Träger der rund 30 Einrichtungen sind - meist von Eltern organisierte - gemeinnützige Vereine, die als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt sind. Die Eltern bringen ihre Vorstellungen ein und engagieren sich entsprechend ihrer Möglichkeiten in der Organisation der Kindergruppe.

Worin liegt die besondere Qualität der selbstorganisierten Kindertagesbetreuung? Wie unterscheiden sich die von Eltern organisierten Kitas, Betreuten Spielgruppen und Krippen von Einrichtungen in anderer Trägerschaft? Dies haben wir auf unserem neu gestalteten Faltblatt für interessierte Eltern beschrieben, das Sie hier [2.866 KB] zum Download finden. Es enthält eine Übersicht über das Betreuungsangebot der Einrichtungen, die sich im Arbeitskreis zusammen geschlossen haben.

Die Gruppengröße der Krippen liegt bei ca. 10 Kindern, die wöchentliche Betreuungszeit zwischen 10 und 35 Stunden. Bis 15 Stunden werden die Kleinkindergruppen als „Betreute Spielgruppen" bezeichnet, ab 15 Stunden als Krippen. Die Schließzeiten betragen ca. 6 Wochen im Jahr.

Die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kleinkinder in überschaubaren Gruppen fördert die kindliche Entwicklung und das soziale Lernen der Kinder. Wie wichtig die Beziehungen unter Gleichaltrigen auch schon für Kinder unter 3 Jahren sind und wie sehr sie davon profitieren, haben Kornelia Schneider und Wiebke Wüstenberg in ihrer Forschungsarbeit eindrücklich belegt ("Was wir gemeinsam alles können", 2014)
Die Betreuung in einer Krippe oder Betreuten Spielgruppe entlastet nicht nur die Eltern und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit. Sie ermöglicht auch Kontakte zu anderen jungen Familien und gegenseitige Unterstützung.

Die Kosten für die Betreuung werden durch öffentliche Zuschüsse der Kommune (Stadt Reutlingen, bzw. Standortgemeinde), des Landes Baden-Württemberg, durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, selbst erwirtschaftete Einnahmen und Besuchsgelder gedeckt. Diese variieren je nach Stundenumfang und Anzahl der Fachkräfte. Die Kostenbeiträge der Eltern werden von den Vereinen festgelegt.

Alle Kinder haben ab dem 1. Geburtstag einen Rechtsanspruch auf Erziehung, Bildung und Betreuung in einer Tageseinrichtung (Krippe) oder in der Kindertagespflege. Diesen Rechtsanspruch können Eltern gegenüber der Gemeinde geltend machen, in der sie wohnen. Diese informiert über die Kinderbetreuungseinrichtungen vorort, auch bei freien Trägern.

Weitere Informationen zu den einzelnen Vereinen und ihren Einrichtungen finden Sie auf der Unterseite "Mitglieder" und auf den Websites der einzelnen Vereine. Wir empfehlen Ihnen, sich gut zu informieren und die Einrichtungen möglichst auch anzuschauen, bevor Sie ihr Kind für eine bestimmte Gruppe beim AnkeR vormerken lassen.



Essen in der Kinderkrippe

Im Rahmen der Gestaltung der neuen Ausgabe des Magazins für Elterninitiativen VIELFALTLEBEN von Dusyma und BAGE, haben wir uns in der Beratungsstelle mit dem Thema "Essen in der Kinderkrippe" beschäftigt. Das Magazin wird über die BAGE-Kontaktstellen bundesweit an die Einrichtungen verteilt.
Kariane Höhn hat uns mit einem Fachbeitrag unterstützt, den wir hier ungekürzt zur Verfügung stellen mit einem herzlichen Dankeschön an die Autorin!

Hier gibt es mehr Informationen zur Firma Dusyma und zur BAGE

Mahlzeiten entwicklungsgerecht und kultursensibel begleiten heißt Vielfalt in Krippe und KiTa beachten
Kinder wachsen in die Esskultur ihrer Familie hinein. Von Geburt an nehmen sie an den Familienmahlzeiten teil; früh, noch bevor sie von der Milchnahrung an die erste Kost herangeführt werden beobachten sie das Essverhalten ihrer Sippe. Sie beginnen das zu essen, was die Sippe isst und wie die Sippe isst. Anderer Kost oder gar anderen Kulturtechniken stehen junge Kinder kritisch bis ablehnend gegenüber – ein Jahrmillionen bewährtes Schutzprogramm, so der Kinderarzt Renz-Polster. Denn indem wir nicht „alles“ essen und jedem beim Essengeben vertrauen, haben wir überlebt. Einst Rettung – heute häufig Herausforderung. mehr.... [141 KB]



Vielfalt Essen



Essen im Mütter- und Nachbarschaftszentrum

Das Interview des Dachverbandes AK mit Mitarbeiterinnen des Mütter- und Nachbarschaftszentrums Reutlingen e.V. zum Thema "Vereinigung vielfältiger Esstraditionen" am Beispiel der Kinderkrippen gibt es hier [70 KB] zum Download.



Frühstück in der Krippe




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