Projekt Qualitätsentwicklung des Arbeitskreises

Qualität in Reutlinger Kleinkindergruppen

Der Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab einem Jahr ist in aller Munde, überall entstehen neue Krippenplätze, um den Bedarf an Plätzen zu decken. Doch wo bleibt die Qualität für die Betreuung der Jüngsten?.....

In Reutlingen sind Elterninitiativen schon seit über 25 Jahren Träger von Kleinkindergruppen. Eine gute Betreuung der Kleinsten vor dem Übergang in den Kindergarten war von Beginn an das Ziel dieser Einrichtungen. Heute stehen sie vor neuen Herausforderungen: die institutionellen Anforderungen an die Träger sind gestiegen, eine Vielzahl neuer Vorschriften müssen berücksichtigt werden, die Eltern verlangen nach längeren Betreuungszeiten, die Kinder sind bei der Aufnahme deutlich jünger als noch vor wenigen Jahren und die Lebenslagen der Familien häufig schwieriger. Die Gesellschaft stellt an Krippen und Kleinkindergruppen die Anforderung, als Einrichtungen der frühkindlichen Bildung eine gute pädagogische Qualität zu bieten.

Qualitätsentwicklung und -sicherung sind gesetzliche Vorgaben des SGB VIII, das die Kindertagesbetreuung auf Bundesebene regelt, entsprechende Landesgesetze wie das baden-württembergische Kindertagesbetreuungsgesetz konkretisieren diesen Anspruch und nicht zuletzt die Förderverträge mit der Stadt Reutlingen, die alle freien Träger von Kindertagesbetreuung abgeschlossen haben - auch die von Eltern organisierten Kleinkindergruppen.

Wie können Träger / Eltern und Fachkräfte zwischen Ehrenamt, Ausbaudruck und Sparvorgaben den Qualitätsansprüchen von außen, den Wünschen der Eltern und den Bedürfnissen der jungen Kinder gerecht werden? Worauf kommt es uns in der Erziehung, Bildung und Betreuung von kleinen Kindern an, wenn wir von „Qualität“ reden?
Es geht darum, welches Selbstverständnis unser Handeln leitet, wie beispielsweise die Übergänge in dieser sensiblen Lebensphase gestaltet werden, welche Bedeutung wir der Bewegungsentwicklung des Kindes geben, wie wir die Sprachentwicklung und das kindliche Spiel begleiten, wie wir die Räumlichkeiten gestalten und wie wir den Alltag der Gruppe und den Tagesablauf strukturieren.
Eine Orientierung für die gute pädagogische Arbeit in Krippen bieten die 13 Qualitätsmerkmale der Stadt Reutlingen, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden.
Dazu beschäftigt uns die Frage, welche besonderen Qualitätsmerkmale Elterninitiativen als Träger auszeichnen und von anderen unterscheiden. Der partnerschaftliche Umgang zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften ist ein grundlegendes Merkmal dieser Trägerform. Ein weiteres ist die Verantwortungsübernahme der Eltern für ihre Einrichtung und darüber hinaus für familienpolitische Fragen. Bieten vielleicht gerade diese Merkmale auch Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen? Was sind die Chancen und Grenzen der Betreuung in Elterninitiativen?

Mit diesen Fragen wollen wir uns während des zweijährigen Projekts zur Qualitätsentwicklung in den Reutlinger Kleinkindergruppen 2013 - 2014 beschäftigen und an der Entwicklung eines Qualitätskonzepts für unsere Einrichtungen arbeiten.


Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2013:
Erste Güte – Qualität in der Betreuung für die Kleinsten

Im April 2013 fand im Haus der Jugend ein Fachtag in Zusammenarbeit mit und gefördert vom Sozialamt der Stadt Reutlingen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen BAGE e.V. zum Thema „Qualität in der Betreuung für die Kleinsten“ statt.
An der Auftaktveranstaltung des zweijährigen Projekts zur Qualitätsentwicklung in den Reutlinger Kleinkindergruppen, das die Stadt Reutlingen ebenfalls fördert, nahmen über 50 VertreterInnen fast aller Mitgliedsvereine des Arbeitskreises teil.
Die Eltern, Vorstandsmitglieder und Fachkräfte gewannen im Impulsreferat von Kariane Höhn, Leiterin der Abteilung Tagesbetreuung für Kinder der Stadt Reutlingen, einen Einblick in die Qualitätsmerkmale der Stadt für die Krippenbetreuung.
Neben der pädagogischen Qualität spielt für Elterninitiativen die besondere Qualität dieser Trägerform eine Rolle. Angelehnt an das Qualitätskonzept der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen BAGE e.V. erarbeiteten die TeilnehmerInnen in Workshops die Grundlagen für die weitere Vorgehensweise im Qualitätsentwicklungsprozess. Fachlich angeleitet wurden die Workshops von Silvia Leippert-Thomas aus Augsburg und Hannes Lachenmair aus München, die seit Jahrzehnten die Arbeit von Elterninitiativen unterstützen.

Im Juni und Juli 2013 fanden weitere Workshops für die Mitgliedsvereine des Arbeitskreises statt, in denen die Merkmale für das Qualitätskonzept der Reutlinger Kleinkindergruppen entwickelt werden. Zwischen Herbst 2913 und Frühjahr 2014 wurde das Thema auf Elternabenden und Infoveranstaltungen in den Gruppen mit Eltern und Fachkräften diskutiert und vertieft.
Für Mai 2014 ist wieder ein Fachtag mit Workshops für die Mitgliedseinrichtungen geplant und im Oktober wird die Abschlussveranstaltung stattfinden.


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5. Reutlinger Krippenfachtag

"Gruppenlernprozesse bei Kindern in den ersten drei Lebensjahren unterstützen" war das Thema des Fachvortrags von Kornelia Schneider, zu dem über 120 Interessierte gekommen waren. Am 21.03.2015 fand in der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik an der Kreuzeiche der 5. Reutlinger Krippenfachtag statt. Wie in den Vorjahren war die Veranstaltung von der Stadt Reutlingen, dem Landkreis Reutlingen, dem Evangelischen Kirchenbezirk Reutlingen und dem Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen organisiert.

Die Ausschreibung finden Sie hier. [271 KB]
Die Beschreibung der Workshops hier. [269 KB]



Rechtsanspruch

„Lebhaftes Kleinkind sucht Gleichgesinnte mit guter Betreuung!“ - Rechtsanspruch auf Betreuung erfüllt?

Seit dem 1. August 2013 gibt es in der Bundesrepublik den Rechtsanspruch auf öffentliche Betreuung für Kinder ab einem Jahr. In den Wochen und Monaten davor war die Kleinkindbetreuung so häufig wie selten zuvor ein Thema in den Medien – örtlich und bundesweit. „Ob die Plätze wohl reichen?“ lautet die bange Frage in vielen Kommunen. Auch die Frage nach der Qualität der Betreuung wird gestellt und die Warnung vor Billiglösungen geäußert, (vgl. GEA RT v. 31.07.2013)

Elterninitiativen, die teilweise seit über 20 Jahren die Betreuung ihrer Kleinkinder selbst organisieren, stellen in Reutlingen über ein Drittel der Krippen- und Kleinkindplätze. Oberstes Ziel der von Eltern organisierten Einrichtungen ist es in Reutlingen nicht, die Kinder möglichst viele Stunden am Tag und möglichst flexibel zu betreuen, sondern möglichst gut und wohnortnah. Die Qualität der Betreuung steht seit jeher im Mittelpunkt der Arbeit von Elterninitiativen: qualifiziertes und motiviertes Personal, Kontinuität in der Betreuung und überschaubare Gruppen sind den Vereinen wichtig. Vom viel zitierten Fachkräftemangel und „Personalnotstand“ sind wir in Reutlingen bisher weitgehend verschont geblieben: noch können alle Stellen in den Reutlinger Kleinkindergruppen besetzt werden.
Wenn Eltern in der pädagogischen Arbeit unterstützen und auch mal eine Vertretung übernehmen, so tun sie dies freiwillig und in Übereinstimmung mit dem pädagogischen Konzept, das eine aktive Beteiligung der Eltern vorsieht. Die besondere Qualität der Initiativen liegt in der Partizipation der Eltern. Derzeit erarbeiten wir in einem zweijährigen Projekt ein Qualitätskonzept für die Reutlinger Kleinkindergruppen in Elternträgerschaft, das von der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen BAGE und der Stadt Reutlingen unterstützt und gefördert wird.

Selbstverständlich ist die Forderung nach besseren Rahmenbedingungen für die Krippenbetreuung als Voraussetzung für eine gute Strukturqualität mehr als berechtigt. Wir sind froh darüber, dass sie von mehreren Seiten gestellt wird, von Fachleuten, Verbänden, Eltern und WissenschaftlerInnen, und dass in den Medien darüber berichtet wird. Möge diese Forderung noch lauter und deutlicher werden und nicht nur in Wahlkampfzeiten auch bei den zuständigen PolitikerInnen und ihren Parteien Gehör finden!





RN 04.06.2011: Teil des Betreuungsangebots

Reutlingen. Mit einem Fest für Groß und Klein feierte der Dachverband Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen (AK) am Samstagnachmittag im Garten der "Rappelkiste" seinen fünften Geburtstag.

Etwa 100 aktive und ehemalige Vorstände von Kleinkindergruppen, Eltern sowie ältere und jüngere Kinder waren gekommen, um im Garten der "Rappelkiste", einer der 21 Mitgliedsvereine des kleinen Dachverbandes, den ungezwungenen Austausch mit anderen engagierten Eltern in der Kleinkinderbetreuung bei Kaffee, Kuchen und Sonnenschein zu genießen. Währenddessen frequentierten ihre Kinder mehr oder weniger mutig die Hüpfburg und probierten den Barfußpark aus.

Der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen und viele seiner Mitgliedsvereine hatten ihre Arbeit auf abwechslungsreichen Plakaten dargestellt. Im Juni 2006 wurde der lange Jahre informell arbeitende und durch ehrenamtliche Sprecherinnen geführte AK, dank der Unterstützung der Stadt Reutlingen und der BAGE (Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen), als Verein gegründet.

Birgit Moczygemba, eine der fünf ehrenamtlichen AK-Vorstandsfrauen, betonte in ihrer Begrüßung, wie wertvoll es zu diesem Zeitpunkt war, dass Gundula Neuscheler als langjährige Sprecherin des AK und Carola Reinmuth, beide mit viel Erfahrung im Vorstand von Elterninitiativen, als Fachberaterinnen für die von der Stadt Reutlingen finanzierte Kontakt- und Beratungsstelle gewonnen werden konnten. Die immer noch zumeist ehrenamtlich arbeitenden Vorstände wüssten die Vorteile des AK heute sehr zu schätzen, so Moczygemba.

Während die Kinder sandelten und über die Kleinkind gerechten Spielgeräte turnten, blickte Gemeinderätin Sabine Gross als ehemalige Vorstandsfrau einer Kleinkindergruppe und Sprecherin des damaligen informellen Arbeitskreises zurück auf die lange und erfolgreiche Arbeit des AK, der politisch seit den 90er Jahren für die Anerkennung der Kleinkindergruppen und finanzielle Unterstützung kämpfte, die heute durch die annähernde Gleichstellung mit den anderen Trägern im Bereich der Kleinkinderbetreuung erreicht werden konnte.

Kariane Höhn, Leiterin der Abteilung Tagesbetreuung für Kinder der Stadt Reutlingen, war persönlich verhindert, betonte aber in ihrem schriftlichen Grußwort, dass die Kleinkindergruppen die Reutlinger Landschaft der Kindertagesbetreuung für die Jüngsten bereicherten, weil die Eltern sich in den Vereinen engagieren und Verantwortung übernähmen. Höhn merkte an, dass durch die fachliche Unterstützung des AK das spezifische Betreuungsangebot der Kleinkindergruppen auf inzwischen 35 Prozent des Marktanteils in der Kleinkinderbetreuung in Reutlingen ausgebaut werden konnte und dankte dem Vorstand des AK und den Mitarbeiterinnen der Kontakt- und Beratungsstelle für die engagierte Aufbauarbeit des Beratungsangebots und die bislang gute Zusammenarbeit.

Als Höhepunkt des Festes machte Clown Paul Jung und Alt eine rote Nase und begeisterte mit seinem Programm. Gemütlich klang der Nachmittag aus mit Gesprächen zwischen ehemaligen und aktiven Mitgliedern der Kindergruppen und begeisterten Kindern in der Hüpfburg, im Sandkasten und beim Bobbycar-Rennen.

Quelle: Reutlinger Nachrichten, 4.06.2011 (Eigenbericht AK)



RN 27.05.2011: Der Austauschbedarf ist hoch

Reutlingen. Seit fünf Jahren gibt es den Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen. Ein Grund zu feiern, finden die Vorstandsfrauen. Am Samstag soll es deshalb in der " Rappelkiste" rund gehen.
Artikel von Marie-Louise Abele
Fünf Jahre, das ist ein sehr guter Grund zum Feiern. Vor allem, wo doch die Personalfrequenz gerade im Kleinkindbereich sehr hoch ist und noch immer die gleich starke Riege den Karren zieht. Die Fachberaterinnen der Kontakt- und Beratungsstelle des Arbeitskreises Gundula Neuscheler und Carola Reinmuth, die sich seit drei Jahren gemeinsam eine halbe Stelle teilen, sowie die ehrenamtlichen Vorstandsfrauen Bettina Noack, Sabine Drews, Birgit Moczygemba, Bettina Hermes und Tanja Wagner sind noch immer mit Feuereifer dabei. 17 Reutlinger Trägervereine und vier aus Pfullingen, Eningen, Wannweil, teilweise mit mehreren einzelnen Gruppen, betreuen sie, wobei sie nur innerhalb der Stadtgrenzen beratend tätig sein dürfen.

"Der Austauschbedarf ist hoch", so Gundula Neuscheler. Gerade weil die Vorstände in den einzelnen Gruppen meist nur ein Jahr ehrenamtlich tätig sind, gibt es viele konkrete Fragen und den Wunsch nach individueller Beratung, denn jede Gruppe hat einen anderen Hintergrund und die Anforderungen an Kleinkindgruppen sind stark gestiegen. Themen wie Qualitätsentwicklung, Arbeits- und medizinische Sicherheit, Geschäftsführung, Personalführung von Fachkräften, Betriebserlaubnisse, Raumprobleme und entsprechende pädagogische Ausstattung sind hier Alltag. Was ehemals aus der Not heraus zur Entlastung der Eltern entstand, ist mittlerweile zu einem eigenen Geschäftsbereich geworden, der auch politisch gefordert wird. Der Arbeitskreis bildet, als eine stabile Komponente, ein Schnittpunkt zwischen den Vereinen und den öffentlichen Stellen.

Im Jahre 1996 fing alles an, in Reutlingen wurden die sich immer mehr bildenden Kleinkindgruppen durch feste Zuschüsse der Stadt unterstützt. 2003 bewirkte die eingeführte Krippenförderung des Landes Baden-Württemberg einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kleinkinderbetreuung auch in Reutlingen. Eine Koordinierungsstelle wurde unumgänglich. Der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen, zunächst als informelles Treffen der einzelnen Vereine ins Leben gerufen, wurde dann am 26. Juni 2006 als Verein und damit Dachverband gegründet - und ist nun ein Partner auf Augenhöhe.

"Wir treffen uns fest etwa vier Mal im Jahr mit den Vorständen, bieten darüber hinaus Fortbildungen und Vorträge an und laden jährlich zum Krippenfachtag ein", so Carola Reinmuth. Finanziert werden die Vereine natürlich nach wie vor durch Elternbeiträge, 68 Prozent der Betriebskosten übernimmt seit 2009, nachdem sich der Landkreis zurückgezogen hat, die Stadt. "Wir erleben, dass die Nachfrage nach längeren Betreuungszeiten steigt", so Sabine Drews. So werden wohl in Zukunft weiterhin neue Gruppen gegründet, und es gibt noch lange genug zu tun für den Arbeitskreis.

Gefeiert wird das kleine Jubiläum mit Kind und Kegel am Samstag, 28. Mai, von 14 bis 17 Uhr in den Räumen der Rappelkiste, Peter-Rosegger-Straße 3. "Eingeladen sind alle ehemaligen, aktiven und engagierten Eltern, derzeit betreute und ehemalige Kinder sowie alle Unterstützenden der Kleinkindgruppen und des Arbeitskreises", so das Vorstandsteam.

Gute Gespräche und ausgelassene Stimmung sollen bei Kaffee und Kuchen im Vordergrund stehen. Kinder können sich bei zahlreichen Bewegungsspielen mit Hüpfburg und Co. verausgaben. "Um 16 Uhr wartet eine ganz besondere Überraschung für die Kinder", so ein Tipp der Vorstandsfrauen.

Den Artikel zum Download finden Sie hier [106 KB]
oder auf der Seite der Reutlinger Nachrichten.




26.02.2010 Presseerklärung AK

Stellungnahme des Arbeitskreises der Kleinkindergruppen Reutlingen zum geplanten Nachtragshaushalt der Stadt Reutlingen

Erhöhung der Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen?

Der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen als Dachverband kleiner Trägervereine mit etwa 300 Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren begrüßt es, dass im geplanten Nachtragshaushalt trotz der angespannten Haushaltslage der Ausbau der Kinderbetreuung nicht noch weiter eingeschränkt wird. Allerdings möchten wir uns ausdrücklich gegen die geplante Erhöhung der Elternbeiträge um 13 % aussprechen.

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Leserbrief zum Gemeinderatsbeschluss vom 23.07.09


Mehr und bessere Betreuung für Kinder unter drei Jahren – so lautet die Forderung von Eltern, Politik und Gesellschaft. Die im Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlinger e.V. zusammen geschlossenen Eltern-Kind-Initiativen bieten seit Jahren Betreuungsplätze für Kleinkinder an und konnten dank kommunaler und Landesförderung in den letzten Jahren ihr Platzangebot stetig ausbauen und die Qualität verbessern.

Durch neue gesetzlichen Vorgaben seit Anfang 2009 wurde wieder einmal ein Gemeinderatsbeschluss zur Finanzierung der Kleinkindergruppen notwendig. In der letzten entscheidenden Sitzung des Gemeinderats standen die Umsetzung der angepassten Finanzierungssystematik entsprechend der Neuordnung des Kindertagesbetreuungsgesetzes Baden-Württemberg sowie die Freigabe von finanziellen Mittel für die Schaffung von 40 neuen Betreuungsplätzen in Reutlinger Kleinkindergruppen auf der Tagesordnung.

Die neue Finanzierungssystematik ist von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis und Vertretern der Trägervereine ausgearbeitet worden. Erfreulicherweise befürworteten alle Fraktionen einstimmig das vorgeschlagene Finanzierungsmodell für die Kleinkindergruppen in den zumeist von Eltern getragenen Vereinen. Damit werden die Gruppen mit Öffnungszeiten ab 10 Wochenstunden den Trägern mit längeren Öffnungszeiten weitgehend gleichgestellt. Das bedeutet für die Trägervereine einen Meilenstein, da sie endlich Planungssicherheit und eine solide Finanzierungsbasis erhalten. Der Gemeinderat votierte trotz Haushaltssperre geschlossen für die damit verbundenen Mehrausgaben.

Die finanziellen Mittel für die Schaffung von 40 zusätzlichen Plätzen in den Reutlinger Kleinkindergruppen wollten nicht alle Fraktionen sofort freigeben. Die CDU befand, dass dieser Posten zum jetzigen Zeitpunkt nicht entschieden, sondern in die Beratungen zum Nachtragshaushalt vertagt werden sollte. Die betroffenen Trägervereine sind sehr froh über die dennoch mehrheitliche Zustimmung zur Schaffung der neuen Plätze. Somit können diese tatsächlich zum Beginn des Jahres 2010 angeboten werden.

Wir freuen uns über das deutliche „JA“ des scheidenden Gemeinderats zur Kleinkindbetreuung in Elternträgerschaft und zu den 40 neuen Plätzen! Auch die Vorarbeit und Unterstützung der Verwaltung möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich anerkennen.

Mit diesem Beschluss wird die Qualität der bestehenden Plätze in den Reutlinger Kleinkindergruppen langfristig gesichert, die Schaffung weiterer Plätze bald ermöglicht und die ehrenamtliche Arbeit in den Trägervereinen gestärkt. Dieses positive Signal vor der Sommerpause motiviert die engagierten Eltern und Erzieherinnen für die Weiterführung ihrer Arbeit.

Carola Reinmuth und Gundula Neuscheler, Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen e.V.




Machen sich stark für die Reutlinger Kleinkindgruppen: Gundula Neuscheler und Carola Reinmuth (beide Mitte) mit den Vorstandsfrauen des Arbeitskreises (v.l.) Sabine Drews, Bettina Noack, Birgit Moczygemba, Bettina Hermes. Foto: Abele

Er ist Sprachrohr für 21 Trägervereine, als Kontakt- und Beratungsstelle gibt es den Arbeitskreis Kleinkindergruppen bereits seit über 15 Jahren. Nun bewilligte die Stadt dem Verein eine 50-Prozent-Stelle.

MARIE-LOUISE ABELE



Reutlinger Generalanzeiger vom 05-06-2008

REUTLINGEN. Sie kümmern sich seit Jahren um insgesamt 21 Trägervereine, beraten, informieren und schlagen eine Brücke zwischen Stadt und Verein: die beiden Mütter Gundula Neuscheler und Carola Reinmuth.
Gemeinsam wirken die Sozialpädagogin und Kommunikationswissenschaftlerin in der Kontakt- und Beratungsstelle des Arbeitskreises der Kleinkindergruppen Reutlingen. Von hier aus unterstützen sie die ehrenamtlich tätigen Vorstände der Trägervereine. Und weil sie das offensichtlich erfolgreich tun, wird ihre Arbeit jetzt von der Stadt mit einer 50-Prozent-Stelle honoriert. Fünf Frauen aus den Gruppen unterstützen Neuscheler und Reinmuth dabei als Vorstand.
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Den ganzen Artikel können Sie beim GEA (externer Link) lesen


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Reutlinger Nachrichten am 07-06-2008



Eine zufriedene Rappelkiste

Arbeitskreis Kleinkindergruppen seit zwei Jahren als Verein erfolgreich



Reutlingen: Ihre Arbeit wird mittlerweile honoriert und sie bekommen Gehör. Gundula Neuscheler und Carola Reinmuth leiten seit mehreren Jahren die Kontakt- und Beratungsstelle "Arbeitskreis der Kleinkindergruppen e.V.", jetzt bewilligte ihnen die Stadt eine 50-Prozent-Stelle für die notwendige Koordination. Sie arbeiten gemeinsam mit einem fünfköpfigen Vorstand.

"Wir sind zufrieden", sagt Gundula Neuscheler, Diplom-Sozialpädagogin und zweifache Mutter. Ihr Engagement in der Reutlinger Kleinkindlandschaft begann vor sechs Jahren als Vorstand der "Rappelkiste", hinzu kam die ehrenamtliche Tätigkeit im Arbeitskreis. Genau wie bei Carola Reinmuth, die als Vorstand in der Betzinger "Bärenbande" begann. So ist ihnen die arbeitsintensive ehrenamtliche Vorstandstätigkeit vertraut.

"Der Ursprung des heute so vielfältigen Angebots der Kleinkinderbetreuung in Reutlingen liegt lange zurück", erzählt Neuscheler. Bereits 1985 wurden die ersten Reutlinger Kleinkindergruppen von engagierten Eltern zur Selbsthilfe gegründet. Ihre Anliegen: die Entlastung der Eltern und die Möglichkeit sozialer Kontakte mit Gleichaltrigen für die Kinder, bekamen doch viele erst mit vier Jahren einen Kindergartenplatz.

Mit der Zunahme der Elterninitiativen im Stadtgebiet entstand gleichzeitig auch ein informelles Forum, ein "Arbeitskreis der Kleinkindergruppen", in dem sich die Vorstände der Gruppen austauschen und ihre Interessen formulieren konnten. Einen ersten politischen Erfolg erzielte der Arbeitskreis 1996: Der Reutlinger Gemeinderat beschließt, die Kleinkindergruppen durch Übernahme der Mietkosten und eines Teils der Nebenkosten sowie einer Sachkostenpauschale zu unterstützen. Die im Jahr 2003 eingeführte Krippenförderung des Landes Baden-Württemberg bewirkte einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kleinkinderbetreuung auch in Reutlingen. Die neuen Strukturen erforderten immer mehr eine feste Koordination.

Mittlerweile sind es 17 Trägervereine von Kleinkindergruppen aus Reutlingen sowie vier aus Pfullingen, Eningen, Wannweil. "Gemeinsam ist allen Mitgliedsvereinen, dass sie zumeist aus Elterninitiativen entstanden sind und Betreuungszeiten zwischen sechs und 25 Stunden wöchentlich anbieten", erklärt Reinmuth. Inzwischen sind die Gruppen anerkannte Träger der freien Jugendhilfe.

In den letzten Jahren sind die Anforderungen an die Vorstände durch zunehmende Professionalisierung gestiegen. Viele der Gruppen beschäftigen mindestens zwei angestellte Fachkräfte, auch betreiben einige Vereine mehr als eine Gruppe. "Wir beraten die Vorstände der Reutlinger Kleinkindergruppen in allen wichtigen Bereichen, sei es Personalführung, Vereinsrecht, Fragen zur Finanzierung oder zur Qualifizierung der Erzieherinnen", so Neuscheler.

Die Sicherung der Qualität in den Kleinkindergruppen ist eine der wichtigsten Aufgaben der Beratungsstelle. Denn die ehrenamtlich tätigen und häufig wechselnden Vorstände sind Eltern mit unterschiedlichsten Hintergründen, die in ihrem Verein sämtliche Aufgaben der Betriebsführung verantworten. Die Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle bieten persönliche, telefonische oder schriftliche Beratung für die Vorstände und somit eine gewisse Kontinuität für die Arbeit der Vereine. Außerdem bilden sie den Schnittpunkt zu öffentlichen Stellen und vertreten die Interessen der Gruppen in verschiedenen Gremien gegenüber der Stadt und dem Landkreis, die ihrerseits auf die gut funktionierenden Gruppen angewiesen sind. Kleinkindgruppen sind mittlerweile ein Politikum für die Kommunen.

"Die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Kreisjugendamt ist sehr positiv und produktiv", betont Vorstandsmitglied Bettina Noack vom Mutter-Kind-Zentrum. Sie sieht den Vorteil des Arbeitskreises vor allem in seiner unabhängigen Arbeitsweise.


Erscheinungsdatum: Samstag 07.06.2008 in den Reutlinger Nachrichten


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RN 04.06.2011: Teil des Betreuungsangebots

Reutlingen. Mit einem Fest für Groß und Klein feierte der Dachverband Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen (AK) am Samstagnachmittag im Garten der "Rappelkiste" seinen fünften Geburtstag.

Etwa 100 aktive und ehemalige Vorstände von Kleinkindergruppen, Eltern sowie ältere und jüngere Kinder waren gekommen, um im Garten der "Rappelkiste", einer der 21 Mitgliedsvereine des kleinen Dachverbandes, den ungezwungenen Austausch mit anderen engagierten Eltern in der Kleinkinderbetreuung bei Kaffee, Kuchen und Sonnenschein zu genießen. Währenddessen frequentierten ihre Kinder mehr oder weniger mutig die Hüpfburg und probierten den Barfußpark aus.

den ganzen Artikel hier..........



Themenseite zum Rechtsanspruch

POLITIK. Am 31.07.2013 veröffentlichte der Reutlinger Generalanzeiger eine Themenseite zum bevorstehenden Rechtsanspruch auf Betreuung ab einem Jahr mit einigen interessanten Artikeln rund um die Kinderbetreuung. Mit Genehmigung der Redaktion stellen wir die Beiträge hier zur Verfügung [1.824 KB]



Massiver Einsatz für neues Personal

Gea vom 11.07.2012

Von Jürgen Kempf

REUTLINGEN. Die Tagesbetreuung von Kindern ist derzeit ein Großthema der Kommunalpolitik. Der Reutlinger Gemeinderat hat kürzlich die von der Verwaltung vorgelegten Empfehlungen für den weiteren Ausbau gebilligt. Bei der Debatte blieben allerdings einige Fragen offen. In einer umfänglichen Vorlage hat die Verwaltung diese jetzt beantwortet und dem Verwaltungs-, Kultur- und Schulausschuss (VKSA) vorgelegt.

weiter hier auf den Seiten des Reutlinger Generalanzeigers .......




Das Problem der Kitas sind ihre Betriebskosten

Gea vom 01.06.2012

REUTLINGEN. Mit durchaus gemischten Gefühlen betrachtet die Reutlinger Oberbürgermeisterin und Präsidentin des baden-württembergischen Städtetags, Barbara Bosch, die Vorschläge der Bundesfamilienministerin, mit denen Kristina Schröder den Ausbau der Kinderbetreuung forcieren will (der GEA berichtete). Die Investitionen »sind nicht die allerhöchste Hürde«, sagte Bosch, »sondern die Betriebskosten«.

weiter hier auf den Seiten des Reutlinger Generalanzeigers .......




Trotz "Mega-Thema" kein "Blankoscheck"

Gemeinderat - Empfehlungen zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung gebilligt. RSÖ-Antrag abgelehnt

GEA vom 25.05.2012

REUTLINGEN. Einstimmig hat der Gemeinderat gestern Abend die Empfehlungen zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in den kommenden zwei Jahren gebilligt. Ein Antrag der RSÖ-Fraktion, einen Teilbereich dieser Empfehlungen - die Erhöhung des Personalschlüssels für Einrichtungen, die einen besonders hohen Anteil von Kindern aus problematischen Familien aufweisen - sofort zu beschließen, wurde mit einer knappen Mehrheit aus dem bürgerlichen Lager abgelehnt.

weiter hier auf den Seiten des Reutlinger Generalanzeigers .......




13.04.2012: Hunderte Plätze fehlen noch

VON SUSANNE HERRMANN

KREIS REUTLINGEN. Der Ausbau der Kleinkinderbetreuung steht im Fokus: Politik und Wirtschaft erhoffen sich, dass sie den Müttern den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert und dass sich mehr Paare für ein Kind entscheiden.

weiter hier auf den Seiten des Reutlinger Generalanzeigers .......




Juli 2013: Rechtsanspruch auf Krippenbetreuung

Interessante Artikel zum Thema Kinderbetreuung aus dem Reutlinger Generalanzeiger vom 31.07.2013 - Seite 4 - finden Sie hier zum Download [1.824 KB]
- mit freundlicher Genehmigung der Redaktion



Mai 2013: Breite Zustimmung aus Fraktionen

GEA vom 22.05.2013

Kinderbetreuung - Ab September wird eine zentrale Anmeldestelle eingerichtet. Diskussion nur um Finanzierung

Breite Zustimmung aus Fraktionen

REUTLINGEN. Die Stadt Reutlingen wird ab September eine zentrale Anmelde- und Beratungsstelle für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt schaffen. Es werden dazu 1,2 Vollzeitstellen eingerichtet, die sich zwei Fachkräfte aufteilen. Da es sich derzeit um auf drei Jahre begrenzte Projektstellen handelt, werden diese aus Amtsrücklagen der Stadt finanziert.

mehr hier.......
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Fachtag Qualitätsentwicklung im Oktober 2015

Und alle machen mit – Partizipation in der Kleinkindergruppe“

Fachtag am 17. Oktober 2015 mit Silvia Leippert-Thomas und Hannes Lachenmair im Kinder- und Familienzentrum Ringelbach

Vor gut einem Jahr wurde unser Leitfaden zur Qualitätssicherung auf der Grundlage des BAGE-Konzepts fertig gestellt, am 1. Oktober 2014 wurde die Broschüre „Die besondere Qualität“ im Spitalhof der Öffentlichkeit präsentiert. Inzwischen haben die Mitgliedsvereine des Arbeitskreises der Kleinkindergruppen (AK) sich in der Anwendung geübt und schon einige Erfahrungen damit gesammelt.

Darüber haben wir uns an diesem Fachtag ausgetauscht,voneinander gelernt undNeues erfahren: rund 30 Personen aus den beteiligten Initiativen, Eltern, Vorstandsmitglieder und pädagogische Mitarbeiterinnen haben einen Samstag lang intensiv gearbeitet.

Im Mittelpunkt stand ein zentraler Aspekt unseres Selbstverständnisses als Elterninitiativen, der sich in den Qualitätsmerkmalen widerspiegelt: die Partizipation.
Die Beteiligung der Eltern – eigentlich eine Selbstverständlichkeit in den von Eltern organisierten Trägervereinen– muss immer wieder neu gestaltet und umgesetzt werden, indem neue Eltern für die aktive Mitarbeit gewonnen und motiviertwerden.
Die Beteiligung der Kinder ist seit dem neuenBundeskinderschutzgesetz eine Anforderung an die Konzeption, um eine Betriebserlaubnis zu erhalten. Doch wie kann diese bei den Jüngsten, den Krippenkindern, konkret aussehen?
Nicht zuletzt ginges um die Beteiligung der pädagogischen MitarbeiterInnen an ihrem „besonderen Arbeitsplatz“ Elterninitiative, den sie in großem Maße mit gestalten können.



Qualitätssicherung

"Qualität - ja klar!" - Fachveranstaltung des Arbeitskreises der Kleinkindergruppen am 1. 10. 2014

Spontan musste sogar nachgestuhlt werden – denn mit einem solch großen Interesse hatte der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen e. V. nicht gerechnet, als er zur Veranstaltung „Qualität – ja klar!“ einlud. Über 100 Gäste hatten am 1. Oktober letzten Jahres den Weg in den großen Saal des Spitalhofs gefunden, um der Präsentation des Leitfadens zur Qualitätsentwicklung der Reutlinger Kleinkindergruppen beizuwohnen. „Wir sind hoch erfreut über die große Resonanz und hoffen, dass Qualität in der Kleinkinderbetreuung sowohl bei den Fachkräften und Eltern als auch in der Politik zum Wohle der Kinder weiterhin Thema sein wird“, betonte Gundula Neuscheler, Fachberaterin der Kontaktstelle des Arbeitskreises.

Neben Fachkräften und Eltern aus den Trägervereinen sowie zahlreichen Besucherinnen und Besuchern von Fachdiensten und anderen Trägern von Kinderbetreuungseinrichtungen von Tübingen bis Stuttgart waren Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von sechs im Reutlinger Rat vertretenen Parteien gekommen. Sie zeigten ihr Interesse am Ergebnis des fast zweijährigen Projekts, das sie für den letzten Doppelhaushalt (2013/14) bewilligt hatten.
Der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen hatte gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen mit Unterstützung der Stadt Reutlingen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen BAGE e. V. ein eigenes Qualitätskonzept für die von Eltern getragenen Vereine entwickelt.
In seinem einführenden Vortrag „Was heißt eigentlich Qualität? - Gute Erziehung, Bildung und Betreuung und die Verantwortung des Trägers“ beschrieb Dr. phil. Stefan Faas vom Institut für Erziehungswissenschaft (IfE) der Universität Tübingen sehr eingängig die Schwierigkeiten der Messbarkeit von Qualität sowie die unterschiedlichen Ansätze zur Feststellung von guter Betreuung in Kindertageseinrichtungen. Den speziell auf die Bedarfe der von Eltern selbst organisierten Einrichtungen zugeschnittenen Leitfaden der Reutlinger Kleinkindergruppen bewertete er positiv. Bei der anschließenden Gesprächsrunde beleuchtete Moderatorin Silvia Leippert-Thomas von der BAGE den Qualitätsentwicklungsprozess von mehreren Seiten. Neben Dr. Stefan Faas und Kariane Höhn (Stadt Reutlingen) erläuterten Hannes Lachenmair (BAGE e. V.), Sabine Drews (Vorstand Arbeitskreis der Kleinkindergruppen) sowie Stefanie Stauch und Katja Stärr von der Kleinkindergruppe Sausewind e. V., wie sie das Qualitätskonzept und sein Potential einschätzen und in der Praxis anwenden.
In den an den fachlichen Teil anschließenden Gesprächen wurde deutlich, dass ein Prozess angestoßen wurde, der die Trägervereine der Kleinkindergruppen und den Arbeitskreis der Kleinkindergruppen in den kommenden Jahren weiter beschäftigen wird und muss. Klar wurde auch, dass zur Implementierung des Qualitätskonzepts in den Vereinen die Unterstützung durch die Stadt Reutlingen und den Gemeinderat unerlässlich ist. „Der Rahmen ist zusammengefügt“, so Sabine Drews in ihrem Abschlussstatement, „jetzt muss er mit vielen bunten Bildern gefüllt werden.“
Deshalb hofft der Arbeitskreis, dass auch das Folgeprojekt zur Implementierung in den laufenden Haushaltsberatungen vom Gemeinderat bewilligt wird.



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10 Jahre AK Kleinkindergruppen

Der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen Reutlingen e. V. hatte Geburtstag

im Sommer 2006 wurde der Dachverband der Reutlinger Kleinkindergruppen von den Elterninitiativen als Verein gegründet, den zehnten Geburtstag haben wir im Oktober des letzten Jahres gefeiert. Mehr über das Fest finden Sie hier

Auch der GEA hat berichtet, hier der Artikel





30 Jahre BAGE

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V. - BAGE - feierte im vergangenen Jahr Geburtstag: der bundesweite Zusammenschluss von Dachverbänden und Kontaktstellen wurde im Jahr 1986 gegründet und feierte sein dreißigjähriges Bestehen mit einer Bundesfachtagung im November 2016 in München. [471 KB]

Mehr Informationen zur BAGE finden sich auf deren Website.




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